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Abseits von Paris – unsere Lieblingsorte in Frankreich
lavendel

Frankreich. Land des Baguettes, der schroffen Felsen, überfüllten Kreisverkehre und dieser ganz eigenen Art, dich gleichzeitig zu ignorieren und zu faszinieren.
Wir kommen trotzdem – oder gerade deshalb – immer wieder her. Warum? Weil kaum ein anderes Land so viele Gegensätze so entspannt unter eine Baskenmütze bekommt.

Da ist dieser Süden, der riecht wie eine Mischung aus Lavendel, warmem Asphalt und Rosé. Kleine Orte, Häuser in Ocker, alles ein bisschen bröckelig – aber wunderschön.
Die Menschen? Erst mal skeptisch. Dann überraschend nett. Und wenn du dich bemühst, wenigstens merci zu sagen, bekommst du manchmal sogar ein echtes Lächeln zurück. Jackpot. Wir mögen das: Diese Mischung aus Meer und Bergen, aus Sonne und Geschichte. Aus warmen Frühlingstagen, an denen man draußen frühstückt, während die Einheimischen noch in Daunenjacken rumlaufen. Oder Herbstabende in der Provence, wo die Zikaden plötzlich schweigen und du realisierst: Das hier ist genau der richtige Ort zum Durchatmen.

Und ja, wir sind oft im Süden. Aber genauso oft in der Normandie. Komplett anders, komplett unterschätzt. Klippen, Geschichte, raue Schönheit. Pointe du Hoc ist so ein Ort, der still ist und trotzdem alles sagt. Ganz ohne Instagram-Filter.

Fakten? Kriegst du auch:
Frankreich ist riesig, hat alle Klimazonen außer Tropen, fährt Auto mit viel Maut, hat gutes Brot und eigenwillige Öffnungszeiten. Hunde? Willkommen. Kinder? Auch. Van? Absolut – aber bitte nicht mitten in Saint-Tropez parken. Und wer denkt, Frankreich sei teuer, war noch nie auf einem Markt in der Auvergne mit fünf Euro in der Tasche und Hunger im Bauch.

Also ja: Frankreich. Laut, leise, liebevoll. Ein bisschen sperrig manchmal, aber genau deshalb so gut.
Wir kommen wieder. Garantiert. Vielleicht schon nächste Woche.

Unsere Reiseberichte aus Frankreich

Wissenswertes

Frankreich ist klimatisch in mehrere Zonen aufgeteilt:

  • Atlantikküste: mild, oft wechselhaft – beste Reisezeit: Mai–Oktober
  • Mittelmeerraum (Südfrankreich): heiß und trocken – ideal im Frühling & Herbst
  • Zentral- & Ostfrankreich: ähnlich Deutschland, etwas trockener
  • Alpenregionen: im Sommer perfekt zum Wandern, im Winter für Schneeliebhaber

Tipp: Wenn du wie wir Ruhe suchst, meide die Schulferien in Frankreich (besonders Juli & August) – da sind selbst die verlassensten Orte nicht mehr so verlassen.

Frankreich ist… sagen wir mal, selektiv günstig.

  • Supermärkte sind ähnlich oder leicht teurer als in Deutschland (Bio & regionale Produkte aber sehr hochwertig)

    Fleisch, Wurst, Süßigkeiten sind oft teurer als in Deutschland, dafür sind Grundnahrungsmittel wie Brot, Wasser deutlich günstiger als in Deutschland. Es kommt auch stark drauf an, welche Supermärkte man wählt. Unser Tipp: Casino, Intermarche sind meistens preislich am besten.

  • Diesel & Benzin: meist teurer als in Deutschland

  • Campingplätze: oft günstiger, wenn du’s einfach magst, wir können es aber nur schwer beurteilen, da wir meistens in Frankreich frei stehen.

  • Restaurants & Cafés: preislich ok, aber nicht mit deutscher Portionslogik rechnen 😉
    Auch hier kommt es sehr stark drauf an, wo man hingeht. Mitten in Paris neben dem Eiffelturm oder am Strand von Sainte Tropez ist es extrem teuer, hier kann man auch mal für eine Pizza gut und gerne 30 Euro steigend ausgeben. Wer eher die kleinen Lokale etwas abseits wählt zahlt deutlich weniger.
    Unser Tipp: Sie wirken unscheinbar und meistens fährt man dran vorbei, aber die Pizza aus Foodtrucks schmecken meistens sehr, sehr gut.

Fazit: Frankreich ist kein Schnäppchenland – aber mit ein bisschen Planung kommst du gut durch.

  • Mautpflicht auf fast allen Autobahnen – und das kann schnell teuer werden

    Ihr könnt keine Vignette kaufen, sondern zahlt immer Streckenweise. Zum Teil mit Ticket, zum Teil einfach pro Streckenabschnitt.

  • Landstraßen sind wunderschön und mautfrei (unsere Empfehlung)

  • Tempolimit bei Regen sinkt automatisch (z. B. von 130 auf 110 km/h – steht selten irgendwo)

  • Promillegrenze: 0,5 – in Kombi mit französischen Kurven nicht unterschätzen

    Bisher mussten wir bei einer Verkehrskontrolle genau einmal pusten und es war ich in Südfrankreich. Wir trinken nie Alkohol, also kann es definitiv nicht danach gerochen haben, wir hatten ein kleines Kind auf dem Rücksitz, also habe ich auch noch gestillt, trotzdem wurde ich dazu aufgefordert. Fahrzeugschein und Co. waren egal, Hauptsache nicht betrunken fahren.

  • Abblendlicht tagsüber nicht vorgeschrieben, aber empfohlen

  • Radarkontrollen sind allgegenwärtig – auch in Dörfern mit 12 Einwohnern
    Oft sind es festinstallierte Blitzer, freie Blitzer haben wir bisher „fast“ nie gesehen.

Tipp: Nutze die Landstraßen um auch zufällig an schönen Orten vorbei zu kommen, und glaube uns – das wirst du!

Vanlife

Vorteile:

  • Freistehen ist oft möglich, solange man sich unauffällig und respektvoll verhält

  • Viele Gemeinden dulden ruhiges Übernachten außerhalb von Campingplätzen

  • Es gibt sehr viele offizielle Stellplätze (Aire de Camping-Car), oft kostenlos oder sehr günstig

  • Tankstellen sind fast überall vorhanden (inkl. LPG)

Nachteile:

  • In der Hauptsaison wird das „Wildstehen“ zunehmend eingeschränkt

  • Beliebte Orte sind überfüllt (besonders am Meer)

  • Maut ist teuer, wenn du nicht Landstraße fährst

  • Wasser & Entsorgung sind manchmal schwerer zu finden als z. B. in Skandinavien

Fazit: Wer Frankreich mit dem Van erkundet, wird belohnt – vor allem, wenn man sich nicht an Touristenrouten klammert.

Frankreich ist erstaunlich kinderfreundlich – aber nicht aufdringlich.

  • Spielplätze gibt’s fast überall

  • Familienfreundliche Campingplätze (mit Animation, Pools etc.) sind gut ausgeschildert

  • Restaurants reagieren meist sehr gelassen auf Kinder (auch auf quengelnde)

  • Supermärkte bieten gute Auswahl an Baby- und Kinderprodukten

Unser Pluspunkt: Die Franzosen erwarten nicht, dass Kinder sich „benehmen wie Erwachsene“. Das macht alles deutlich entspannter.

Frankreich ist für Hunde absolut machbar – aber:

  • In vielen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maulkorbpflicht

  • Strände sind oft zwischen Juni und September für Hunde gesperrt

  • In Restaurants sind Hunde meist willkommen (aber immer kurz fragen)

  • Auf Campingplätzen sind Hunde fast überall erlaubt (manchmal mit Aufpreis)

Achtung: In Frankreich herrscht teilweise Leinenpflicht – auch in der Natur. Wird nicht immer kontrolliert, aber Bußgelder sind möglich.

Unsere Erfahrung mit 2 Chihuahuas: Frankreich ist unkompliziert – solange man nicht mitten im Hochsommer reist.

Hotel-Tipps von uns

Golf Hotel - La Grande Motte

Golf Hôtel La Grande Motte: Ruhige Lage am Golfplatz, stylischer Pool, heiße Jacuzzis, Meer in Fahrradnähe. Ideal für entspannte Tage mit Hund, Lieblingsbuch und ganz viel Ruhe.

Le Schoenenbourg - Riquewihr

Best Western Plus Hotel & Spa Le Schoenenbourg: Ruhig am Weinberg, nah am Zentrum von Riquewihr. Moderne Zimmer, Wellness mit Pool und Sauna. Perfekt für entspannte Elsass-Tage mit Aussicht.

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