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England – Regen, Royals und richtig schöne Ecken

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England ist viel mehr als Tee, Fish’n’Chips und das Wetter, das zuverlässig dann kippt, wenn man gerade den Regenschirm vergessen hat. Dieses Land ist ein Mix aus Geschichte, Natur und schrulligem Charme, wo mittelalterliche Burgen neben hippen Cafés stehen und sich Schafe nicht selten an enge Serpentinen klammern, als hätten sie Vorfahrt.

Ob man durch die Cotswolds schlendert, sich in den schroffen Landschaften von Cornwall verliert oder in den Yorkshire Dales an seinem Orientierungssinn zweifelt England ist überraschend vielfältig. London ist natürlich ein Kapitel für sich: laut, wild, teuer. Aber kaum ist man raus aus der Stadt, wird’s entspannter manchmal so ruhig, dass man sich fragt, ob da überhaupt noch jemand lebt.
Die Antwort: ja, und zwar mit sehr viel Sinn für britischen Humor.

Was England besonders macht? Vielleicht ist es diese Mischung aus gepflegter Nostalgie und leichtem Kontrollverlust. Alte Pubs, in denen man stundenlang sitzen möchte. Verlassene Küstenstraßen, die einem das Gefühl geben, allein auf der Welt zu sein. Oder dieser eigenartige Stolz, trotz Dauerregens nie den Schirm zu benutzen aus Prinzip.

Wer auf der Suche nach Natur, Geschichte, skurrilen Eigenheiten und einer gewissen Ruhe ist, der wird England lieben. Und wer es nicht liebt, ist vielleicht einfach zu oft auf der linken Seite gefahren und hat sich dabei selbst verloren.

Unsere Reiseberichte aus England

Wissenswertes

England und Wetter,  das ist eine toxische Beziehung, die niemand verlässt. Es regnet. Oft. Viel. Unerwartet. Trotzdem hat das Land Jahreszeiten: Frühling ist mild und grün, der Sommer manchmal überraschend warm (wenn auch nur kurz), der Herbst golden und neblig, der Winter grau und feucht. Die beste Reisezeit? Mai bis September da stehen die Chancen auf trockene Stunden am höchsten. Aber pack sicherheitshalber trotzdem die Regenjacke ein. Oder zwei. Und eine Thermoskanne.

England ist nicht günstig.
Essen gehen? Teurer.
Unterkünfte? Teuer.
Sprit? Teuer.
Öffentliche Verkehrsmittel? Unfassbar teuer – besonders Züge.
Dafür ist der Eintritt zu vielen Museen kostenlos, was man bei Regenwetter dankbar annimmt. Supermärkte sind okay, und wenn man clever bucht, geht auch das ein oder andere Cottage ins Budget.

Insgesamt: England kostet mehr als Deutschland, aber es gibt durchaus Wege, nicht pleite heimzukommen. Nur nicht zu viel nachrechnen.

Linksverkehr. Ja, wirklich. Und zwar überall. Das erfordert Umdenken, besonders in Kreisverkehren (Spoiler: davon gibt’s viele). Englische Landstraßen sind oft eng, kurvig und von Hecken gesäumt, in denen jederzeit ein Traktor oder Schaf lauern kann. Die Briten fahren diszipliniert, blinken brav und danken beim Vorbeilassen höflich per Handzeichen. Tempolimits werden eingehalten die Blitzer lachen nicht. Stadtverkehr (besonders London) ist Stress pur, aber außerhalb wird’s idyllisch.
Wichtig: keine Panik, wenn man aus Gewohnheit den Scheibenwischer statt des Blinkers erwischt. Passiert den Besten.

Vanlife

England im Van? Absolut machbar, wenn man sich auf enge Gassen, knirschende Zweige und spontane Planänderungen einstellt. Wildcampen ist offiziell verboten, aber in ländlichen Regionen (z. B. in Cornwall, Lake District oder Yorkshire) wird’s oft toleriert, solange man sich benimmt, keinen Müll hinterlässt und niemanden stört. Campingplätze sind zahlreich, oft mit sehr britischem Charme (sprich: rustikal). Wasser und Entsorgung sind gut organisiert.

Tipp: National Trust Parkplätze sind oft goldwert und bieten traumhafte Ausblicke zum Frühstück.

England ist kinderfreundlich ohne es an die große Glocke zu hängen. Es gibt Spielplätze in fast jedem Ort, kinderfreundliche Museen (mit Ritterrüstungen zum Anfassen), jede Menge Tiere (von Schafen bis Papageien in Tropenhäusern), dazu Burgen, Schlösser und Dampfzüge. Auch die Strände sind ein Hit vorausgesetzt, man erwartet kein Mittelmeer-Feeling. In Restaurants gibt’s meist Kinderstühle, in Pubs darf man oft auch mit Kind essen solange’s vor 21 Uhr ist. Windeln, Brei und Co. bekommt man überall. Nur bei den Steckdosen bitte nicht verzweifeln: Adapter mitnehmen, sonst bleibt der Babymonitor stumm.

Hunde gehören in England quasi zur Familie. Viele Strände, Pubs und Unterkünfte sind „dog friendly“, manchmal sogar herzlicher als „people friendly“. In Nationalparks gilt meist Leinenpflicht, aber es gibt endlos viele Spazierwege, auf denen die Fellnase glücklich wird. In öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen Hunde fast überall mit meist kostenlos. Tierärzte sind gut, aber teuer also unbedingt eine Auslandskrankenversicherung für den Hund abschließen.
Und ja: Man wird oft auf der Straße angesprochen, wie süß der Hund ist. Briten lieben Hunde. Fast so sehr wie Queen-Memes.

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